Koloniefest 2013

Am 03.08.2013 fand zum 17. Mal das Sommerfest im Wohngebiet Kolonie in Beeskow statt. Organisiert wird es vom Verein Kolonie/Wilhelmshöhe. Trotz drückender Hitze kamen die Gäste auf den Lindenplatz. Dies freute Vereinschef Michael Breiert, der die Fäden in seinen Händen hielt. „Es ist immer ein Risiko, draußen zu feiern“, sagte er. „In diesem Jahr haben wir große Hitze, wir haben auch schon bei Regen gefeiert.“ Bisher habe man das Fest noch nicht abbrechen müssen, so Breiert. „Irgendwie kann man immer was retten.“ Der Vereinschef und seine Helfer hatten schließlich vorgesorgt. Es gab Eis und kalte Getränke und auf den Bänken unter den Linden ließ es sich trotz Hitze aushalten.

Shantychor

Pünktlich zur Kaffeezeit läutete eine Schiffsglocke aus Messing den maritimen Teil des Festes ein. Mitgebracht wurde das gute Stück vom Shantychor Steinhöfel, der zudem zahlreiche Seemannslieder mit im Gepäck hatte. „Hoffentlich halten unsere Stimmen bei dem Wetter durch“, sagte Chorkassenwart Hans-Henning Hofmann. „Bei solch einer Hitze haben wir noch nie gesungen.“ Die Matrosen freuen sich, in der Kolonie zu Gast sein zu dürfen, sagte Chorleiter Willi Kammer. Nachdem alle Matrosen an Bord waren und Kapitän Willi Kammer sein Schifferklavier in Position gebracht hatte, ging es los mit dem Gesang. „Leinen los, die Leinen los…“ stimmten die sangesfreudigen Herren an und luden gleichfalls zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. „Auch Beifall motiviert uns“, war aus der Männerrunde zu hören. Die hatte einen Ohrwurm nach dem anderen im Gepäck und sang aus vollen Kehlen. Das Publikum genoss nebenher auch Kaffee und Kuchen. „Den haben wie in jedem Jahr die Frauen aus dem Wohngebiet gebacken“, lobte Marlies Linke, die die Backwaren verkaufte. „Mit den Einnahmen finanzieren wir teilweise auch das Fest.“

Ponyreiten1 Kinderfest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend traten die Herzberger Happy Dancer mit einem schwungvollen Tanzprogramm auf. „Wir sind seit elf Jahren hier mit dabei“, sagte Liane Breiert. „Kostüme und Choreographie, das machen wir alles selbst“, erklärte Karin Pohle. Die Besucher waren begeistert und durften dann selbst noch tanzen bis spät in die Nacht.

Quelle: MOZ / Cornelia Bischof

 

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